Piz Güglia / Piz Julier

Mit den fast schon greifbar nahen Bergen des Bernina Massivs vor Augen, stürme ich meinen fünften und zugleich höchsten Dreitaussender hoch. Der Weg geht von der Julierpassstrasse auf der engadiner Seite zum Teil über grosse Felsblöcke hoch zur Fuorcla Albana. Von dort, schon auf 2800m, kommt einem der Piz Nair, der Hausberg von Celerina wie ein Hügel vor. Jetzt beginnt der sehr exponierte Ostgrataufstieg bis zum Piz Güglia auf 3380m. Aufstieg 3h39; Abstieg 2h19.

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Schwarzhorn und Gelbhorn

Bei Caschgliun, auf etwas über 2300m, beginnt die abenteuerliche Reise ins Ungewisse. Mit dem MTB habe ich vor, das Schwarzhorn (3032m), Gelbhorn(3035m) und Bruschghorn in dieser Reihenfolge zu besteigen und über die Nordostflanke Richtung Carnusapass hinunterzufahren. Ab Nurdagn ist Velotragen via Farcletta digl Lai Grand und Schwarzhorn bis zum Gelbhorn angesagt. Die Aussicht auf dem Südwestgrat des Gelbhorns ist an diesem sonnenverwöhnten Tag unbeschreiblich. Die gefährlichen Stellen zum Bruschghorn über den Südgrat zwingen mich zu einer Routenänderung, da es mir unmöglich erscheint die einzelnen Kletterpassagen mit dem Fahrrad zu meistern. Also fahr ich über die Schuttflanke nach Osten hinunter und komme so nach ca. 5h30 wieder zur Curtginatschalp.

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Piz Blaisun

Die Geburtstätte unserer neuer Lebensphilosophie ragt majestätisch mitten im kargen Albulamassiv 3200m in den Himmel. Wir entscheiden uns von der Passhöhe zuerst auf gutem Weg Richtung Chamanna d’Es-cha und später via Ostgrat bis zum Piz Blaisun zu laufen. Vom nie richtig exponierten Grat aus hat man die ganze Zeit den Piz Kesch in Sichtweite. Über die Südsüdwestflanke kürzen wir den Abstieg ab und erreichen so in 1h30 wieder den Ausgangsort. Aufstieg 2h19.

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